Anti-Jagd-Training AJT

 

Alle Hunde jagen mehr oder weniger ausgeprägt, je nach Rassezugehörigkeit und individueller Veranlagung. (…)

Ihre Erregung steigert sich dabei und sie verlieren sich in „rauschähnlichen Erregungszuständen“.

(Dr. Feddersen-Petersen)

Das bedeutet allerdings auch, dass der „Jagdtrieb“ eines Hundes zum Teil auch genetisch festgelegt  und nicht variabel ist – also nicht durch bloßes Gehorsamstraining „wegzuerziehen“ ist.

Im Gegenteil… wird der Jagdtrieb eines Hundes auf Dauer unterdrückt, wird das Tier sich ein anderes „Ventil“ für seinen „Triebstau“ suchen, was ggf. in Aggression oder andere unerwünschte Verhaltensweisen, wie z.B. Zerstörungswut umschlagen kann.

 

Das Anti-Jagd-Training ist ein ganzheitlicher Ansatz um einen jagdlich ambitionierten Hund besser kontrollieren zu könne, ihn in reizstarken Situationen abzurufen und ihm die Möglichkeit zu geben seinem Jagdtrieb kontrolliert nachgehen zu können.

Das Training findet in den meisten Fällen als Einzeltraining zunächst auf dem Trainingsgelände, später auch im Außenbereich statt.

 

Inhalte AJT

  • Ausprägung des Grundgehorsams
  • Anlernen eine Rückrufsignals
  • Impulskontrolltraining
  • die Umwelt "scannen"
  • Wild anzeigen
  • Phasen des Jagens erkennen und beeinflussen
  • Auslastung durch Nasenarbeit
  • Motivationslage verbessern
  • Schleppleinentraining
  • Clickertraining
  • Zeigen und Benennen

 

Trainingsgestaltung

  • strukturierter Übungsaufbau
  • transparente Erklärungen zum Training
  • Intensivtraining in Einzelstunden
  • Benennung eigener Ziele
  • Training auf dem Übungsplatz und im Außenbereich
  • Training zu wildreichen Zeiten
  • gezielte Hausaufgaben

 

Extras

In Kooperation mit der Fa. Bewital (Belcando) besteht die Möglichkeit für unseren Kunden kostenlos an einer Ernährungsschulung "Geheimnisse der Hundeernährung" teilzunehmen.

 

Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Voraussetzungen

Die Arbeit mit jagenden Hunden setzt den

  • unbedingten Willen zur Veränderung des Verhaltens und
  • eine Menge Geduld des Hundehalters

voraus !

 

Leider verfallen viele Hundehalter bei Jagdverhalten in Resignation ("da ist Hopfen und Malz verloren", "der lernt das nie").

In den meisten Fällen ist eine

  • Veränderung der eigenen Einstellung

der wichtigste aber auch der schwerster Schritt zur Verbesserung des Hundeverhaltens. .

  • Ihr Hund sollte Grundzüge des Gehorsams kennen
  • Zum Training benötigen Sie lediglich eine 3-5m lange Schleppleine
  • sowie ein Halsband und ein Geschirr für Ihren Hund.
  • Als Belohnung können Sie das Hundefutter und/oder Leckerchen benutzen.
  • Bitten bringen Sie auch ein Spielzeug für Ihren Hund mit.

 

Trainer

Nicole Walendy

 

Kosten

Einzelstunden ('a 60 min.)                                      40,- € inkl. MwSt

                                                                                 (+ggf. Anfahrtskosten)

 

Wenn Sie mehr über unser Anti-Jagd-Training wissen möchten, kontaktieren Sie uns über den Button "AJT buchen".